31.12.2016

Bild des Monats 2016

Bild des Monats
Archiv - 2016



Adventszeit - Zeit für einen Rückblick und zur Besinnung
12/2016 - Adventszeit - Zeit für einen Rückblick und zur Besinnung.
Fotomontage: Uwe Seibt
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Hvar Beach mit Franjevački samostan Hvar, Insel Hvar, Kroatien
11/2016 - November in Deutschland - Sehnsucht nach Sonne und Wärme.
Hvar Beach mit Franjevački samostan Hvar, Insel Hvar, Kroatien.
Foto: Thomas Seidel
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Theaterprojekt 'Motivation durch künstlerische Kreativität'
10/2016 - Im Oktober startet unser neues LSK-Projekt "Motivation durch künstlerische Kreativität".
Die Aufnahme stammt vom Mai, Vorbereitung unseres Standes zum Kiezfest.

Foto: Thomas Seidel
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Entwurf des Künstlers Achim Kühn für sein Segment zum Schmiede-Event in Ypern / Belgien
09/2016 - Entwurf des Künstlers Achim Kühn für sein Segment zum Schmiede-Event in Ypern / Belgien.
Ypres 2016 - 01. - 06.09.2016: Gedenkveranstaltung anläßlich der Schlachten bei Ypern im 1. Weltkrieg.
Entwurf: Achim Kühn (einziger Teilnehmer aus Deutschland)
Bericht der Fritz Kühn Gesellschaft e. V. (Text und Bilder; PDF)
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Sommerzeit ist Reisezeit - Wie geht es heutzutage in den Urlaub?
08/2016 - Sommerzeit ist Reisezeit - Wie geht es heutzutage in den Urlaub?
Foto: Uwe Seibt

Ausstellung und Begleitprogramm zu "30 Jahre Mühlenradbrunnen"
07/2016 - Ausstellung und Begleitprogramm zu "30 Jahre Mühlenradbrunnen".
Foto: Thomas Seidel
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Achim Kühn beim Kiezfest
06/2016 - 30 Jahre Mühlenradbrunnen - Achim Kühn beim Kiezfest im Mai,
im Juni öffnet unsere Sonderausstellung und im Juli findet eine Begleitveranstaltung statt.
Foto: Uwe Seibt
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14.04.1986 - 30 Jahre Mühlenradbrunnen
05/2016 - Wassertest für das Mühlrad - 30 Jahre Mühlenradbrunnen - Kiezfest und Ausstellung.
Ausführung durch das Kollektiv des Ateliers für Stahl- und Metallgestaltung Achim Kühn.
Am 14.04.1986 erfolgte die feierliche Einweihung.
Foto: Archiv Kühn
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Abbruchkante am Kreidefelsen Stubbenkammer, Königsstuhl auf Rügen
04/2016 - Abbruchkante am Kreidefelsen Stubbenkammer, Königsstuhl auf Rügen.
Foto: Thomas Seidel
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Historischer Hafen Berlin
03/2016 - Historischer Hafen Berlin.
Foto: Uwe Seibt
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Feldweg hinter dem Hagenower Ring Richtung Landesgrenze
02/2016 - Feldweg hinter dem Hagenower Ring Richtung Landesgrenze.
Foto: Uwe Seibt (Sept. 15)

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Auszeichnung der Gewinner des Kreativgartenwettbewerbes
01/2016 - Auszeichnung der Gewinner des Kreativgartenwettbewerbes.
Eröffnung der Foto-Ausstellung am 13.01.2016 in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center.
Foto: Arbeitskreis Umwelt und Bildung (AUB)
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Archive der Jahre:


   

22.11.2016

Aufführungstermine Film Mühlengrund

Der Mühlengrund Neu-Hohenschönhausen
im Wandel – eine (un)endliche Geschichte?
- Aufführungstermine -



Geplante Aufführungstermine zum Projektabschluss:
Der Film ist eine Langzeitdokumentation, welche die Entwicklung im Mühlengrund (rund um den Mühlradbrunnen von Achim Kühn) im Verlauf des Jahres 2015 einmal wöchentlich verfolgt hat. Das Bildmaterial wird durch Interviews und Musik unterlegt. Länge: 62:31


Weitere Aufführungen (geplant und realisiert):

22.11.2016 um 16:00 Uhr
Aufführung unseres Films "Der Mühlengrund Neu-Hohenschönhausen im Wandel - eine (un)endliche Geschichte? - The Silent Gentrifikator":
PARITÄTISCHES Seniorenwohnen gGmbH * Vincent-van-Gogh Str. 19 * 13057 Berlin

Einige Heimbewohner wohnten früher selbst im Mühlengrund - Erinnerungen wurden wach ...
Fotos: Uwe Seibt

27.05.2016 um 18:00 Uhr
im Bürgerbüro des Kreisvorsitzenden der SPD Lichtenberg ()
Ole Kreins (Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin)
Heinrichstraße 1
10317 Berlin
(unweit S+U Lichtenberg)

Im Rahmen der Kulturmeile wurde der Film präsentiert. Im Anschluss an den Film wurden noch die beiden PowerPoint-Präsentationen von Dorothee Groth, die anläßlich des Kiezfestes Mühlenrad entstanden, gezeigt.

Fotos: Thomas Seidel, Uwe Seibt


20.05.2016, Ausschnitte zum Brunnenfest (15:30 - 22:00 Uhr) am Mühlengrund Hohenschönhausen.

Unser Stand beim Kiezfest 2016.
Foto: Thomas Seidel


27.04.2016, ab 16:00 Uhr zur Stadtteilkonferenz Hohenschönhausen Nord, auf der die Bürgerinnen und Bürger sich über Probleme austauschen, gemeinsam Lösungsansätze diskutieren und Vorschläge unterbreiten können.


04.03.2016, Nacht der Politik: Aufführungen von Ausschnitten des Films im Rahmen der Veranstaltung "Mini-Kino" der Nacht der Politik.

Nacht der Politik im Rathaus 2016.
Foto: Thomas Seidel


Premiere / Erstaufführungen:

Einführung und anschließendes Gespräch mit dem Filmteam

Wir laden alle Interessierte herzlich ein!
19. und 25. Januar
FILMPREMIERE
19. Januar 2016 um 19:00 Uhr
Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel
Ribnitzer Straße 1 b, 13051 Berlin
Raum Dünenpavillon (0.11)
Eintritt: 1 Euro 


25. Januar 2016 um 18:00 Uhr
Lessing-Haus im Nikolaiviertel
Nikolaikirchplatz 7, 10178 Berlin
Eintritt: frei
Flyer zu den Aufführungen und
Lessing-Haus im Nikolaiviertel (Räumlichkeiten der Gedenkbibliothek).
Foto: Uwe Seibt

Impressionen von den Veranstaltungen:

Björn Seidel-Dreffke hält einen einführenden Vortrag zum künstlerischen Anliegen.
Aufführungen am 19. (oben) bzw. 25. (unten) Januar 2016.
Fotos: Uwe Seibt

Rede zur Premiere - Björn Seidel-Dreffke am 19.01.2016
im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel in Neu-Hohenschönhausen.


Weitere Informationen zum Projekt:

Links:


Dieses Projekt wird mit Mitteln des Bezirkskulturfonds Lichtenberg realisiert.

Bezirkskulturfonds Lichtenberg Berlin

 
   

01.10.2016

Motivation durch künstlerische Kreativität

Motivation durch künstlerische Kreativität



Ein Film- und Fotoprojekt zur Motivation Langzeitarbeitsloser. Dieses ESF und vom Land Berlin geförderte LSK-Mikroprojekt wird im Zeitraum 01.10.2016 bis 30.04.2017 realisiert.
Durch das Programm LSK werden im Land Berlin Mikroprojekte finanziell unterstützt, die lokale Beschäftigungschancen für arbeitslose und nicht erwerbstätige Personen entwickeln und soziale Kompetenzen bei der Zielgruppe fördern. Die Förderung wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Berlin zur Verfügung gestellt und in Kooperation mit den Bezirklichen Bündnissen für Wirtschaft und Arbeit umgesetzt.

Kurzbeschreibung:
Das Projekt soll Arbeitslose dazu motivieren, ihr kreatives Potential zu entfalten und ein Theaterstück zu entwickeln. Diese Arbeit wird durch Film- und Fotoaufnahmen dokumentiert. Die Teilnehmer sollen gleichzeitig dazu angeregt werden, sich mit Lebensrealitäten in ihrem Bezirk zu beschäftigen. Dabei werden die Teilnehmenden durch Profis angeleitet. Die Arbeit an dem Stück (eventuell erste Proben etc.) wird in einem Film dokumentiert, und die Teilnehmer auch in einer Begleitbroschüre und evtl. im Blog dargestellt. Der Film soll so aufgebaut werden, dass er gleichzeitig als Schulungsfilm dienen kann, weitere solche Projekte zu entwickeln. Dazu werden auch Kunstschaffende aus dem Theater-Bereich interviewt.
Der Film verschafft den Teilnehmenden gleichzeitig ein visuelles Feedback, was wiederum für die Entwicklung ihres Selbstbewusstseins und zu positiver Motivation beitragen kann.
Die Entwicklung künstlerischer Kreativität ist nachweislich gerade für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ein wichtiger Hebel, eine positive und aktive Lebenseinstellung zu entwickeln, was sich auch auf eine berufliche Wiedereingliederung positiv auswirkt. Die Teilnehmer sollen auch im Film durch Interviews vorgestellt werden.
In der Begleitbroschüre werden diese Arbeitsabläufe nochmals in Wort und Bild dokumentiert und auch die Teilnehmer vorgestellt. Der Film soll in verschiedenen Einrichtungen aufgeführt werden und so auch eine ständig wachsende Zahl Arbeitsloser erreichen.

Zwischen- und Gesamtziele:
Die Teilnehmer sollen sich mit ihrem Stadtbezirk auseinandersetzen, Ideen für ein Stück entwickeln und beginnen, daran zu arbeiten. Dabei soll vor allem die Eigeninitiative und kreatives Denken angeregt werden. Die Betroffenen sollen dazu motiviert werden, ihre eigenen Potentiale und Talente zu entdecken und auch zu entwickeln (Talent zu schreiben, handwerkliches Talent u. a. beim Entwurf und Aufbau von Kulissen oder Entwurf und eventuelles Schneidern von Kostümen). Die soziale Kompetenz der Teilnehmenden soll durch die für das Theaterspielen notwendige Kommunikation gestärkt werden. Das Selbstbewusstsein soll durch Arbeit an der Befähigung zum freien Sprechen gestärkt werden.
Die Teilnehmenden sollen in Film und Broschüre (Blog) vorgestellt und so präsentiert werden, dass die Broschüre gleichzeitig eine Möglichkeit bietet, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern durch Teilnahme an einem künstlerischen Projekt. Auf diese Weise soll den Betroffenen die Möglichkeit zu guter Eigenwerbung verschafft werden.
Das Gesamtziel soll sein, eine über die direkte Teilnehmerzahl hinausgehende Menge der Zielgruppe zu erreichen. Dabei soll der Kreis, der mir dem Projekt erreicht wird, kontinuierlich steigen. Das lässt sich gerade durch Film und Begleitbroschüre sehr gut umsetzen. Es soll eine steigende Anzahl dieser Betroffenen motiviert werden, kreativ zu sein, Eigeninitiative zu zeigen, Netzwerke zu bilden und ihre Talente und eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln.
Diese steigende Publizität und Öffentlichkeit soll erreicht werden durch Filmaufführungen bzw. Filmverteilung (als Lehrfilm) an möglichst vielen Orten (soziale Einrichtungen, Beratungsstellen für Arbeitslose, Nachbarschaftshäuser, Jugendclubs, Bezirksämter und andere Multiplikatoren).
Durch die Entdeckung und Entwicklung ihres kreativen Potentials und die Identifikation der im Film dargestellten Personen soll die Zielgruppe angeregt werden, eventuell auch nach Arbeitsmöglichkeiten in bisher artfremden Bereichen zu suchen und insgesamt kreative Ziele für die eigene Zukunft zu entwickeln.

Medien zum Projekt:
Ein Ziel des Projektes war es, eine DVD und eine Begleitbroschüre zum Film zu erstellen und Einrichtungen, die sich mit dieser Problematik beschäftigen wollen, zur Verfügung zu stellen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.



Das Projekt:



Gefördert durch:
ESF-Mikroprojekte / lokaler sozialer Zusammenhalt sowie LSK-Mikroprojekte des Landes Berlin.


  
   

Workshops & Interviews

Motivation durch künstlerische Kreativität
- Workshops & Interviews -



Durch die Entdeckung und Entwicklung ihres kreativen Potentials und die Identifikation der im Film dargestellten Personen soll die Zielgruppe angeregt werden, eventuell auch nach Arbeitsmöglichkeiten in bisher artfremden Bereichen zu suchen und insgesamt kreative Ziele für die eigene Zukunft zu entwickeln.

Deshalb ist ein Schwerpunkt im Projekt die Durchführung von Workshops und das führen von Interviews sowohl mit den Teilnehmenden als auch mit Künstlern (Dramaturgen, Regisseuren, professionellen Schauspielern u. a.). Dazu wurde ein Fragenkatalog erarbeitet.


Workshop 1: Ein filmisches Porträt der teilnehmenden Personen 

Der 1. Workshop war der Erarbeitung der filmischen Porträts der einzelnen teilnehmenden Personen gewidmet. Hier kam es vor allem darauf an, dass die TeilnehmerInnen sich so filmisch präsentierten, wie sie es für sich am optimalsten empfanden. Es wurden vorab bestimmte im Interview gestellte Fragen besprochen, auf die sich die Einzelnen vorbereiten konnten. Im Mittelpunkt standen dabei Überlegungen zur derzeitigen Lebenssituation, Stellung im und zum Stadtbezirk, eventuelles ehrenamtliches Engagement, bisherige Erfahrungen im kreativen Bereich, Wünsche, Ziele, Erwartungen, welche den weiteren Lebensweg betreffen.

Fragenkatalog:
  1. Können Sie uns Näheres über Ihre derzeitige Situation berichten?
    Zur Wahl steht dabei worüber der / die Teilnehmende gern berichten möchte, ob über derzeitige Lebenssituation, über Versuche Arbeit zu finden, private Situation, Selbsteinachätzung, Stellung zum Stadtbezirk, ehrenamtliche Aktivitäten, besonders motivierende Erlebnisse aus der letzten Zeit, die Teilnehmenden sollen selbst auswählen, was ihnen besonders wichtig ist, was sie bewegt, womit sie sich auseinandersetzen usw. 
  2. Welche Erfahrungen, Kenntnisse oder Fähigkeiten haben Sie in ihrem Leben be-reits im kreativen Bereich sammeln können?
  3. Was hat sie bewogen an dem Projekt „Motivation durch künstlerische Kreativität“ teilzunehmen und welche Ergebnisse erwarten Sie sich davon für Ihr weiteres Leben?
    Natürlich soll hier dann schon die berufliche Situation im Fokus stehen, aber ge-nau so richtig und wichtig ist, die Erwartungen zu definieren, die sich eventuell auf die private Situation beziehen lassen, auf den Bereich „Motivation“ an sich.
  4. Welche Ziele, Wünsche, Träume haben Sie insgesamt für Ihr weiteres Leben? 


Mehr dazu auf der Seite zu den teilnehmenden Personen ...  

Workshop 2: Erarbeitung eines Theaterstücks 
Der 2. Workshop war der Erarbeitung eines Theaterstücks gewidmet und dabei vor allem dem Austausch mit Schauspielern und deren langjährigen Erfahrungen. Dazu waren wir zu Gast beim Kabarett „Die Kreissäge“. Hier war vor allem wichtig, auf Erfahrungen der Künstler zurückzugreifen, welche die Heranführung von Interessierten an die Form der künstlerischen Darstellung betrifft. Es sollte auch darum gehen, einige Tipps zu erhalten, wie man am besten die Stärken seiner Persönlichkeit im schauspielerischen Bereich einsetzt, welcher Voraussetzungen es bedarf, eventuell bei Interesse eine eigene Theatergruppe zu gründen, mit welchen Schwierigkeiten man in diesem Bereich aber auch rechnen muss. Das Kabarett hat ein Stück im Repertoire, welches die Situation der Bewerbung eines Arbeitslosen bei einer Firma nachstellt. Dieses Stück wurde vom Kabarett den Teilnehmenden und Dozenten vorgestellt, danach wurde darüber diskutiert, wie man das Stück vielleicht der Situation einzelner TeilnehmerInnen angepasst verändern, ob man weitere Textteile oder andere Personen einfügen könnte. Schließlich erhielten wir vom Kabarett das Recht, an dem Stück weiterzuarbeiten, es zu verändern und für unsere Belange und das Kreativprojekt zu nutzen.
 Fragenkatalog:
  1. Haben Sie Erfahrungen der künstlerischen Arbeit mit Personen, die schon eine sehr lange Zeit ohne Job sind?
  2. Haben Sie und Ihre Künstlergruppe sich schon mit Problemen Langzeitarbeitsloser auseinandergesetzt?
  3. Sie haben berichtet, dass Sie einige Stücke in diesem Bereich geschrieben bzw. gespielt haben. Wie sind diese Stücke bei den arbeitslosen Personen angekommen? Wurden diese positiv aufgenommen? Gab es danach Diskussionen mit den Betroffenen und Reflexionen, wie diese ihre Situation selbst einschätzen und darstellen würden?
  4. Was würden Sie Laien empfehlen, die nun Interesse haben bzw. motiviert wurden, Theater zu spielen? Sich einer bestehenden Truppe anschließen? Selbst eine Theatergruppe gründen? Wie schätzen Sie die Chancen ein bzw. welche Erfahrungen haben Sie, dass solche Gruppen längere Zeit Bestand haben? 
  5. Wie sehen Sie überhaupt das Potential bzw. die Möglichkeit Langzeitarbeitslose durch Beteiligung an künstlerischen Projekten zu motivieren. 


Workshop 3: Handwerkliche Tätigkeiten beim Bau von Theaterkulissen 

Beim 3. Workshop stand der Ausbau handwerklicher Fähigkeiten beim Bau von Theaterkulissen im Mittelpunkt. Er wurde in der Werkstatt der INU gGmbH in Falkenberg durchgeführt. Unter professioneller Anleitung des Dozenten Werner Schwarz und eines Vertreters der INU wurde den TeilnehmerInnen zunächst erläutert, welche Art von Kulissenbau erarbeitet werden sollte. Ziel war die Herstellung einer Spanischen Wand. Die TeilnehmerInnen wurden mit einzelnen Arbeitsschritten zuerst in der Theorie vertraut gemacht. Danach folgte die praktische Umsetzung, wo jeder der Teilnehmenden einzelne Arbeitsschritte gemeinsam mit dem Dozenten oder unter dessen Anleitung durchführen konnte. Diese Tätigkeit beinhaltete auch das vertiefende Erlernen des Umgangs mit verschiedenen Werkzeugen. Zum Workshop gehörte auch eine an die praktische Arbeit folgende Diskussion. Hier wurden Fragen vertieft, welche die weitere Gestaltung eines Bühnenbildes betrafen. Worauf muss geachtet werden, damit ein Bühnenbild aussagekräftig ist, welche Aspekte sind vordergründig bei der Herstellung einer Kulisse zu beachten, warum kommen bestimmte Theaterstücke fast ohne Kulissen aus (wie das Brecht‘sche Theater, welches sich bewusst vom klassischen Bühnenspiel absetzte). Es kamen auch Ideen von TeilnehmerInnen zur Geltung, die Überlegungen anstellten, wie zum Beispiel die Spanische Wand noch bearbeitet werden könnte.

Fragenkatalog:
  1. Sie haben ja langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit arbeitssuchenden Personen. Können Sie uns von diesen Erfahrungen berichten?
  2. Welche Möglichkeiten bieten Sie Langzeitarbeitslosen, um neue Möglichkeiten der beruflichen Integration zu finden?
  3. Was sind aus ihrer Erfahrung, die kreativen handwerklichen Fähigkeiten, die sich am besten ausbilden lassen? 
  4. Wären Sie eventuell daran interessiert, dass unsere Teilnehmenden am Kreativprojekt später auch bei Ihnen in der einen oder anderen Weise in die Tätigkeiten eingebunden werden? Was wäre dafür Voraussetzung? 


Workshop 4: Weitere Formen künstlerischer Darstellungsmöglichkeiten 

Der 4. Workshop war der Auseinandersetzung mit weiteren Formen künstlerischer Darstellungsmöglichkeiten gewidmet. Zu diesem Zweck wurde ein Besuch im „studio im HOCHHAUS“ durchgeführt, einem Ort, der sowohl Ausstellungen präsentiert als auch Videoinstallationen und ebenso Raum für Vorträge bietet. Die Leiterin der Einrichtung, Martina Zimmermann, führte durch die aktuelle Ausstellung. Besonders interessant war dabei, dass es sich um aus verschiedenen Materialien gefertigte Arbeiten handelte, die auch durch verschiedene künstlerische Verfahren hergestellt worden waren. Hier erhielten die Teilnehmenden interessante Anregungen, wie kreatives Potential auch noch eingesetzt werden kann, wo es vielleicht einen Ort gibt, durch regelmäßige Besuche Kontakte zu Künstlern aber auch anderen kreativen Personen des Stadtbezirks zu knüpfen, da zu bestimmten Anlässen (Vernissagen, Vorträgen, Filmpräsentationen) auch immer ganz unterschiedliche Menschen aus dem Bezirk und teilweise aus ganz Berlin kommen. Auf diese Weise kann ein kreatives und ein soziales Netzwerk geknüpft bzw. erweitert werden.
Die Auseinandersetzung mit weiteren Formen künstlerischer Darstellung wurde durch einen Besuch beim Dokumentarfilmer und Musiker Hansi Schlegel abgeschlossen. Beeindruckend dessen Schilderung des Wechsels von einem künstlerischen Bereich (Filmemacher) in einen anderen (Musiker) und der dabei gegebenen Anregungen, wie man mit neuen Herausforderungen im Leben umgehen sollte.



Das Projekt:



Gefördert durch:
ESF-Mikroprojekte / lokaler sozialer Zusammenhalt sowie LSK-Mikroprojekte des Landes Berlin.